Wir über uns

Unser Verein „BROELE TRANS RHENUM e.V. wurde im Jahr 2000 (MM) gegründet und beschäftigt sich mit der Geschichte rund um unseren Heimatort Rheinbrohl, dem Weindorf am Römerwall.

Römerwall? Ja bei uns in Rheinbrohl beginnt eins der bedeutendsten Kulturdenkmäler in Europa „der obergermanisch-rätische Limes“. Dieser gehört seit dem 15.07.2005 zum UNESCO Weltkulturerbe.  Daher umfasst ein Schwerpunkt unserer Vereinsarbeit „Die Römer und Rheinbrohl“. Aus diesem Grunde informieren wir durch Veröffentlichungen und bei Veranstaltungen interessierte Mitbürger über die Rheinbrohler Vergangenheit. Insbesondere bietet der Verein historische Ausstellungen, Präsentationen und Vorträge sowie Römer- oder Limes Informationstage.

Unsere historische Römergruppe, die Kohorte 26 freiwilliger Bürger Roms“ (COH XXVI VOL C R) ist mittlerweile überregional bekannt. Hier präsentieren sich einige Vereinsmitglieder als „Römer zum Anfassen“ für Jung und Alt.

SATZUNG !

Kohorte 26 freiwilliger Bürger Roms

Die dem Verein BROELE TRANS RHENUM e.V. angegliederte Rheinbrohler Kohorte 26 freiwilliger Bürger Roms (COH XXVI VOL C R) ist im Bereich der angewandten Archäologie und Geschichtsdarstellung aktiv. Sie entstand nach dem Vorbild der gleichnamigen historischen COHORS, die um 69 n. Chr., also in der vorflavischen Zeit, in VINDONISSA (dem heutigen Windisch bei Brugg in der Schweiz) und in der flavischen Zeit in Baden-Baden (AQUAE) gelegen hat. Ende des 1.Jhd bis in die zweite Hälfte des 2.Jhd war die Kohorte im Steinkastell Neuwied-Heddesdorf stationiert. (1)

Die historische Römergruppe präsentiert demzufolge den Hilfstruppen- oder Auxiliar-Soldaten Ende des 1. Jahrhunderts n.Chr., der damals in Sicherungs- und Wachabteilungen Militärdienst am Limes geleistet hat. Darüber hinaus war die historische Kohorte auch in den Steinbrüchen der Eifel bei Kruft und Mayen eingesetzt. Dort hat sie in Abbaustollen untertage Tuff und Schiefer sowie Basalt als Baumaterial gewonnen.

In einem dieser Stollen fand sich in der senkrechten, geglätteten Wand eine eingetiefte und sorgfältig geschliffene Steintafel (TABULA ANSATA) mit der Inschrift: CO(HORS) XXVI VOL(UNTARIORUM) C(IVIUM) R(OMANORUM) – 26. Freiwilligen Kohorte römischer Bürger - Die Tafel befindet sich jetzt im Eifeler Landschaftsmuseum Mayen. (2)

 

 

Die Versendung der Baumaterialien erfolgte in jenen Tagen über den römischen Rheinhafen in Andernach. Von dort gelangten die Baustoffe dann überwiegend nach Niedergermanien also rheinabwärts in Städte wie Bonn und Köln sowie an den Niederrhein wie beispielsweise Xanten.

Bei Präsentationen stellt die „neuaufgestellte“ COHORS XXVI VOL C R eine kleine militärische Auxiliareinheit mit Sonderaufgaben dar. Ein solches Sonderkommando nannten die Römer VEXILLIATIO.

Es geht uns nicht darum, den kämpfenden Soldaten zu zeigen!

Vielmehr liegt unser Augenmerk auf der Darstellung des militärischen Alltagsleben mit den dazugehörigen ausführlichen Erklärungen sowie der Einbeziehung von verschiedenen zivilen Aspekten.

 1 „Die Römer in Rheinland-Pfalz“ Dr. Heinz Cüppers Hrsg. S.431 u 500,

2 „Steinbruch und Bergwerk“ Mainz: Röm.-Germ Zentralmuseum, 2000

 

                

Sie möchten mehr über das Vereinsleben erfahren ?

 

Cohorte XXVI VOL CR - Entstehung und Entwicklung

 

Kontakt

 

 

Nach Oben